Artikel

Protestaktion der JCL (Déi Jonk Kommunisten) vor der »Léierbud« in Differdingen

»Der Jugend eng Léierbud an dem Stol eng Zukunft!«

Schriftgröße fontsizedown
fontsizeup

E-mail

Drucken Drucken

Vergrößern

24/05/2013

Am 24. Mai 2013 führte die Jeunesse Communiste (Déi Jonk Kommunisten) eine Protestaktion vor der »Ecole Professionnelle de Differdange – Centre de formation Arcelor-Mittal« (»Léierbud«) in Differdingen durch.

Der Protest der jungen Kommunisten richtete sich gegen die von Mittal beabsichtigte Schließung der Ausbildungsstätte, in welcher seit Jahrzehnten hochqualifizierte Lehrlinge für den Stahlbereich ausgebildet werden.

In dem Flugblatt das die jungen Kommunisten verteilten, hieß es: »Die JCL (Déi Jonk Kommunisten) ist solidarisch mit den jungen Arbeitern und Lehrlingen von ArcelorMittal und ruft dazu auf, gemeinsam um die Arbeitsplätze und Werke zu kämpfen! Die Léierbud muss erhalten bleiben! Die Léierbud muss erhalten bleiben! Die JCL fordert, dass Betriebe, also auch ArcelorMittal, gesetzlich dazu verpflichtet werden, entsprechend ihrer Größe auszubilden. Wer nicht ausbildet, soll zahlen!«

Nachstehend das Flugblatt im Wortlaut: »Die Demontage der Stahlindustrie in Luxemburg geht weiter. Arbeitsplatzabbau und Werksschließungen beim Stahlkonzern ArcelorMittal, ganz klar: Wie schon ihren Vorgängern, dem Patronat und den Privataktionären der ARBED und Arcelor, geht es auch heute den Herren Mittal, Wurth und Co. dabei nur um ihre Profite und Renditen! Das Schicksal der Stahlarbeiter, die Zukunft der Jugend und die wirtschaftlichen Folgen für Luxemburg und die Großregion sind ihnen völlig egal!

Die JCL (Déi Jonk Kommunisten) ist solidarisch mit den jungen Arbeitern und Lehrlingen von ArcelorMittal und ruft dazu auf, gemeinsam um die Arbeitsplätze und Werke zu kämpfen! Die Léierbud muss erhalten bleiben! Die JCL fordert, dass Betriebe, also auch ArcelorMittal, gesetzlich dazu verpflichtet werden, entsprechend ihrer Größe auszubilden. Wer nicht ausbildet, soll zahlen!

Um den Erhalt der bestehenden und die Schaffung neuer Arbeitsplätze und Lehrstellen, massive Investitionen in die Modernisierung und den Ausbau der Produktion und Verarbeitung zu ermöglichen, damit die Stahlindustrie hierzulande noch eine Zukunft hat, muss Mittal enteignet und die Stahlindustrie verstaatlicht und vergesellschaftet werden!

Das heißt, dass dann auch die Stahlarbeiter, ihre Personalvertreter und Gewerkschaften bei allen wirtschaftlichen und strategischen Entscheidungen des Unternehmens mitbestimmen.
D’Léierbud erhalen! Kee weideren Ofbau vun Aarbechtsplazen! D’Stolindustrie gehéiert nationaliséiert!«