Artikel

Sektion Esch/Alzette der KPL zur Asphaltfabrik auf »Monkeler«

Gegen eine Politik der vollendeten Tatsachen

Schriftgröße fontsizedown
fontsizeup

E-mail

Drucken Drucken

Vergrößern

14/02/2014

Bei ihrem Amtsantritt hatte die neue aus DP, LSAP und Grünen bestehende Regierung lautstark mehr Transparenz und größere partizipative Demokratie versprochen. Mit der neuen Dreierkoalition sollte alles besser werden.

In der Praxis sieht dies so aus: Wenige Tage, bevor die Bürger aus Esch/Alzette, Schifflingen und Monnerich in einer Informationsversammlung über das umstrittene Bauprojekt einer Asphaltfabrik auf »Monkeler« informiert werden sollten, erteilte der grüne Staatssekretär Camille Gira dem Bauvorhaben grünes Licht. Dies trotz negativer Gutachten der drei betroffenen Gemeinden und zahlreicher Proteste aufgebrachter Bürger, die sich in einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen haben.

Diese erklären ihre Ablehnung damit, dass die Fabrik nur knapp 750 Meter von einem Wohnviertel entfernt gebaut werden soll, das Verkehrsvolumen auf und rundum »Monkeler« massiv ansteigen wird, Staubemissionen, Lärm und Teergeruch die Lebensqualität der Bürger deutlich verschlechtern und ihre Wohnhäuser an Wert verlieren werden.

Wir erklären uns solidarisch mit den protestierenden Bürgern und unterstützen ihren Kampf gegen die von der neuen Regierung im Fall »Asphaltfabrik auf Monkeler« betriebene »Politik der vollendeten Tatsachen«.

Sektion Esch/Alzette der KPL

(mitgeteilt am 13. Februar 2014)