Artikel
Sektion Zentrum der KPL klärt weiter auf:
Welche Interessen werden von der Politik bedient?
Am 15. März 2014 fand erneut die Kundgebung zur Aufklärung der Bevölkerung durch die Sektion Zentrum der KPL am Eingang der Rue de la Poste gegenüber dem zum Verschwinden verurteilten Busbahnhof Aldringen statt – und erstmals suchten diese Leute auf, die gehört hatten, daß da jeden Samstnachmittag was geboten wird. Darunter waren etliche Jugendliche, die von Kollegen gehört hatten, es stimme nicht, was Professoren ihnen erzählt haben: daß es seit langem keine Kommunistische Partei in Luxemburg mehr gebe. Sie hatten Leute dieser Partei mit Flugblättern, Literatur und Parteifahnen gesehen, ganz wirklich!
Wir hoffen, daß damit dieser bürgerlichen Propaganda der Teppich unter den Füßen weggezogen wurde – und wir werden selbstverständlich nächsten Samstag wieder dort stehen.
Auf unserem Flugblatt zeigten wir letztes Mal anhand eines nationalen, eines internationalen und eines lokalen Beispiels auf, daß es immer wieder die Interessen des Kapitals sind, die hinter gewissen politischen Entscheidungen stecken. Dies gilt für die sozialen Grausamkeiten, beginnend mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer, die nach dem 25. Mai erst bekannt gegeben werden, das gilt für die Krim genauso – wobei da noch die geopolitische Dimension der Ausdehnung der NATO nach Osten hinzukommt – wie für die Reduzierung der Zahl der Autobusse, um Platz zu schaffen für Luxus-Geschäfte und -Wohnungen.
Das stört offensichtlich den Schöffenrat, und er möchte uns hinter den Info-Container verbannen, wo uns niemand sieht und wo nicht die Hälfte der Leute vorbeikommen, die uns vorn in der Rue de la Poste sehen, wo wir unsere Kundgebungen angemeldet haben.
Der Vorwand, der dafür als »Argument« benutzt wird, ist lächerlich: der Mann an der Kasse sehe nicht, was vor der Tür los ist, wenn wir da unser Transparent aufspannen. Dabei ist es eindeutig schwieriger, über das Geländer zu springen, wenn dieses davor steht – der städtische Bedienstete müßte demnach unsere ständige Präsenz fordern.






