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Sozialabbau für Militäraufrüstung und Nato-Bomben?

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21/10/2014

Am 18. Oktober agitierte die KPL-Sektion Zentrum wieder in der Rue de la Poste am zentralen Busbahnhof der Oberstadt, den der Hauptstadtschöffenrat für ein Nobel-Einkaufszentrum opfert – auch wenn Totgesagte länger leben, und das Sterben eines leistungsfähigen Busdienstes erst 2015 stattfindet mit dem Wegfall dieses einfachen Umsteigepunkts.

Diesmal ging es um die 50%-Steigerung des Armeebudgets von 200 Mio. 2014 auf 300 Mio. 2015: Ressourcenvernichtung pur in Zeiten von Steuererhöhungen und zahlreicher Einschnitte querbeet, hauptsächlich aber im Sozialbudget.

Und es ging um die Einladung zum Diskussionsabend am Donnerstag, 23. Oktober ab 19.30 Uhr im 1. Stock des Casino Syndical in Luxemburg-Bonneweg (63, rue de Bonnevoie, direkt gegenüber der Fußgängerbrücke vom Bahnhof her über die Gleise), wo genau das Thema sein wird.

Gegenüber dem Vormonat waren deutliche Veränderungen in der Haltung der Passanten festzustellen. Einerseits hatten wir nach Veröffentlichung des Regierungs-Sparpakets für die Zukunft und des Budgets deutlich mehr positiven Zuspruch, andererseits aber auch deutlich mehr ausgesprochene, zum Teil provokative und gehässige Ablehnung von der Regierung Hörigen. Das ging bis zur direkten Rechtfertigung der Aufrüstung der Armee und dem Bezahlen von NATO-Bomben durch Luxemburg: das ist direkt erschreckend!

Umso wichtiger ist es, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, um in den kommenden härteren Zeiten argumentativ bestehen zu können.