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KPL traf mit der Verbraucherschutzorganisation ULC zusammen

Besserer Schutz und mehr Rechte für die Konsumenten notwendig

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02/02/2018

Von links nach rechts: Nico Hoffmann (ULC), Ali Ruckert (KPL), Marcel Laschette (ULC, Gilbert Simonelli (KPL)

Am 31. Januar dieses Jahres fand am Sitz der »Union Luxembourgeoise des Consommateurs« (ULC) in Howald ein Treffen zwischen der Verbraucherschutzorganisation und der Kommunistischen Partei Luxemburgs statt. Für die KPL nahmen Präsident Ali Ruckert und Vizepräsident Gilbert Simonelli an der Zusammenkunft teil, für die ULC Präsident Nico Hoffmann, Generalsekretär Marcel Laschette und der für die Veröffentlichungen der ULC zuständige Jean Feyereisen.
Das Treffen war auf Initiative der ULC zustande gekommen und sollte dazu dienen, der KPL die Forderungen zu erläutern, welche die Konsumentenschutzvereinigung zu den Parlamentswahlen an die politischen Parteien richtet. Vorab bedankte sich ULC-Präsident Nico Hoffmann bei der KPL dafür, dass die Partei die Konsumentenschutzorganisation bei ihrer Kampagne gegen die Gebührenerhöhungen bei den Banken und der Post und gegen die Schließung von Bank- und Postfilialen unterstützte.
Die ULC fordert ein Verbraucherschutzministerium, in welchem alle Bereiche, welche den Konsumentenschutz betreffen, gebündelt werden, statt dass sie noch immer auf mehrere Ministerien verteilt sind, so dass oft die eine Hand nicht weiß, was die andere tut. Gefordert wird seit langem, dass die EU-Empfehlung über Kollektivklagen umgesetzt und das Gesetzesprojekt 6614 betreffend die Lebensmittelsicherheit und -hygiene verabschiedet wird, damit absolute Transparenz geschaffen werden kann und stärkere Kontrollen, Sanktionen und Veröffentlichungen möglich werden.

Die ULC setzt sich dafür ein, dass die Gebührenerhöhungen für Einzahlungen, Überweisungen und Geldabhebungen rückgängig gemacht oder zumindest substantiell reduziert werden – insbesondere für ältere und behinderte Mitbürger –, eine Vorschußindextranche von 1,5 Prozent an die Lohnabhängigen und Rentner ausbezahlt wird als Kompensation für den während der vergangenen Jahre erlittenen Kaufkraftverlust, und im Wohnungsbau konkrete Maßnahmen erfolgen, um genügend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Angesichts mehrerer Preiserhöhungen in den Altenheimen fordert die Verbraucherschutzorganisation größere öffentliche Zuwendungen für die Pensionäre mit niedrigen Renten. Zum Forderungskatalog der ULC gehören weiter eine ganze Reihe von punktuellen Verbesserungen was die Rechte und den Schutz der Konsumenten angeht, sowie konkrete Initiativen, um die Kreislaufwirtschaft zu stärken.

Die KPL-Vertreter bekräftigten ihre Unterstützung für die Forderungen der ULC und haben den Forderungskatalog der Konsumentenschutzvereinigung inzwischen an die Arbeitsgruppe weitergeleitet, die gegenwärtig das Programm der KPL zu den Parlamentswahlen ausarbeitet.

Mitgeteilt von der KPL