Artikel

Solidarität mit den Belegschaften der Stahlindustrie

Schriftgröße fontsizedown
fontsizeup

E-mail

Drucken Drucken

Vergrößern

07/12/2011

Gut für die Aktionäre und ihre Profite, schlecht für die Stahlarbeiter: Wie befürchtet geht der Abbau bei ArcelorMittal weiter und wie erwartet macht die herrschende Politik nichts dagegen. Das ist leider nichts Neues.

Schon in der Vergangenheit haben die Regierungen von CSV, LSAP und DP weder die – von Gewerkschaftern und der Kommunistischen Partei geforderten – Nationalisierung der Stahlindustrie beschlossen noch als damaliger Hauptaktionär ihr Gewicht genutzt, um den weiteren Abbau hierzulande zu verhindern. Stattdessen haben sie immer die Interessen der privaten Eigentümer und Aktionäre der damaligen ARBED, später der Arcelor vertreten und durchgesetzt. Statt sich dagegen zu wehren und für die Interessen der Stahlarbeiter zu kämpfen, hielten die Gewerkschaften bisher leider ganz sozialpartnerschaftlich still. So darf das nicht weitergehen!
Wir von der JCL (Déi Jonk Kommunisten) erklären uns solidarisch mit den Belegschaften der Stahlindustrie und rufen auf zum Widerstand und zur breiten Unterstützung aller (gewerkschaftlichen) Kämpfe. Im Interesse der Belegschaften, der Jugend und des Landes fordern wir nicht nur den Erhalt aller Stellen und Standorte, Neueinstellungen, bessere Löhne, Arbeits- und Ausbildungsbedingungen, wirksame Mitbestimmungsrechte für die Belegschaften und ihre Vertreter, sondern auch die Nationalisierung der Stahlindustrie – damit auch in Zukunft hierzulande der Stahl fließt!

Jeunesse Communiste Luxembourgeoise (JCL)

Déi Jonk Kommunisten