Artikel
»Remise des cartes« bei der KPL
»Nicht ohne unseren Kompass«
Die Kommunisten bleiben optimistisch, dass die Kräfte, die sich gegen die kapitalistische Ausbeutung und die Austeritätspolitik der Regierung wehren, wachsen werden und rufen dazu auf, dass alle politischen, gewerkschaftlichen und sozialen Kräfte, die Sozialabbau ablehnen, an einem Strang ziehen. Das erklärte KPL-Präsident Ali Ruckert anläßlich der »Remise des cartes« der KPL am 30. Januar 2016 in Rodange.
Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Sektion Differdingen-Petingen, Edoardo Tiberi, erinnerte KPL-Präsident Ali Ruckert eingangs seiner Ansprache an den Ursprung der »Remise des cartes«. Aloyse Bisdorff, ehemaliger KPL-Präsident und Abgeordneter, hatte die Tradition als junger Ingenieur in der Betriebssektion der Kommunistischen Partei Frankreichs bei Renault in Paris kennen gelernt und sie mitgebracht, als er nach Luxemburg zurückkehrte. Seither findet jedes Jahr eine »Remise des cartes« statt, während der die Parteikarten an die Mitglieder überreicht werden.
Der KPL-Präsident erinnerte an die jüngsten »tageblatt«-Umfragen, aus denen hervorgeht, dass die KPL, würden gegenwärtig Chamberwahlen stattfinden, in allen Bezirken stark hinzugewinnen und im Bezirk Süden sogar in die Abgeordnetenkammer gewählt würde. Das sei zwar nur eine Momentaufnahme, sollte aber für die Kommunisten Grund genug sein, den positiven Trend durch eigene Aktivitäten zu untermauern und deutlich zu machen, dass Kommunisten die Interessen der Schaffenden konsequent verteidigen.
Weil drei Wahljahre anstehen – 2017 Kommunalwahlen, 2018 Chamberwahlen und 2019 Wahlen zum EU-Parlament – will die KPL das Jahr 2016 nutzen, um die Partei weiter aufzubauen und zu festigen und die Jeunesse Communiste bei ihren Aktivitäten zu unterstützen.
Es sei auch notwendig, möglichst viele Parteimitglieder davon zu überzeugen, an den Bildungskursen teilzunehmen. Für Kommunisten bleibe das Studium der Werke von Marx, Engel, Lenin und weiterer kommunistischer Theoretiker, aber auch die tägliche Lektüre der »Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek«, ein Kompass, auf den nicht verzichtet werden könne, wenn man die Welt verstehen und verändern wolle, so der KPL-Präsident.






