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Gemeinsam gegen Austerität und Sozialabbau!

Es ist an der Zeit, dass die Besitzer der Großunternehmen und Banken enteignet, und die Schwerverdiener zur Kasse gebeten werden

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03/09/2011

Aus Anlass der EGB-Demonstration am Dienstag in Luxemburg, veröffentlichte die Kommunistische Partei Luxemburgs eine Stellungnahme, in welcher sie sich solidarisch mit dem Kampf der Gewerkschaften gegen Austerität und Sozialabbau erklärt und dazu auffordert die Schwerverdiener zur Lasse zu bitten, die Besitzer der Großunternehmen und Banken zu enteignen und den Kapitalismus abzuschaffen. Nachstehend die Erklärung im Wortlaut.

»Die EU, die im Interesse des Groß- und Finanzkapitals Politik macht, will auf kontinentaler Ebene Austerität, Sozialabbau, eine Harmonisierung der Löhne nach unten und eine Umverteilung von unten nach oben durchsetzen, um die Maximalprofite der Konzerne abzusichern.

Die CSV/LSAP-Regierung zwingt den Schaffenden Austerität, Steuererhöhungen, eine Indexmanipulation, höhere Eigenbeteiligungen im Gesundheitsbereich und massive Preiserhöhungen auf und will die Renten im Privatsektor und die Anfangsgehälter im öffentlichen Dienst kürzen.

Das Groß- und Finanzkapital und die Patronatsvereinigungen wollen das Index-System, die Vorruhestandsregelung und das Rentenajustement abschaffen, den Mindestlohn senken, die kollektivvertraglichen Abmachungen rückgängig machen, die Gehälter im öffentlichen Dienst kürzen.

Die KPL sagt NEIN zu Austerität und Sozialabbau und unterstützt die Gewerkschaften im Kampf für die Verteidigung der Interessen der Schaffenden.

Es ist an der Zeit, dass die Besitzer der Großunternehmen und Banken enteignet, und die Schwerverdiener zur Kasse gebeten werden.

Der Kapitalismus hat gezeigt, dass er keine Lösungen im Interesse der schaffenden Menschen finden kann oder will und gehört daher abgeschafft.

De Mënsch virum Profit!

Ensemble contre l’austérité et le démontage social

Il est temps que les propriétaires des grandes entreprises et des banques soient expropriés et que les gros revenus soient priés de passer à la caisse

L’Union Européenne qui fait de la politique dans l’intérêt du grand capital et de la finance, veut imposer à l’échelle continentale l’austérité, le démontage social, l’alignement des salaires vers le bas et une redistribution des revenus du bas vers le haut pour garantir la maximation des profits des trusts.

Le gouvernement CSV/LSAP impose aux travailleurs l’austérité, des augmentations d’impôts, des manipulations de l’index, des participations accrues dans les coûts de santé, des augmentations massives des prix et veut réduire les pensions dans le secteur privé, ainsi que les salaires initiaux dans le service public.

Le grand capital, la finance et les associations patronales veulent abolir l’index, le régime de pension anticipée et l’ajustement des pensions, abaisser le salaire minimum, annuler les contrats collectifs et réduire les salaires dans la fonction publique.

Le Parti Communiste Luxembourgeois (KPL) dit NON à l’austérité et au démontage social et soutient les syndicats dans la lutte pour la sauvegarde des intérêts des travailleurs.

Il est temps que les propriétaires des grandes entreprises et des banques soient expropriés et que les gros revenus soient priés de passer à la caisse.

Le capitalisme a démontré qu’il ne peut, ni veut trouver des solutions dans l’intérêt des travailleurs ; il doit par conséquent être aboli.

Les gens d’abord, pas le profit !«