Artikel
Im Vorfeld der Orientierungsdebatte über die Beziehungen zwischen Staat und Religionsgemeinschaften, die für den 7. Juni 2011 in der Abgeordnetenkammer angekündigt wurde, erinnert die Kommunistische Partei Luxemburgs (KPL) daran, dass die Trennung von Kirchen und Staat seit jeher zu ihrem Forderungsprogramm gehört.
Die KPL vertritt die Ansicht, dass Religion Privatsache ist und kirchliche Einrichtungen und das Personal von Religionsgemeinschaften von den Angehörigen der jeweiligen Glaubensgemeinschaften finanziert werden sollen.
Die KPL setzt sich ein für eine öffentliche, laizistische Schule und ist der Ansicht, dass Religionsunterricht und religiöse Symbole nichts in der Schule zu suchen haben. Sie fordert die absolute Tren¬nung von Kirche(en) und Schule.
In diesem Sinne fordert die KPL die Abschaffung von Artikel 106 der Verfassung und die sofortige Aufkündigung der staatlichen Konventionen mit allen Religionsgemeinschaften.
Mitgeteilt von der KPL
Esch/Alzette, den 6. Juni 2011






